Film-Tipps der Woche: Er ist schwul und ein Priester soll ihn heilen

In den Film-Tipps der Woche: Ein packendes Drama verfilmt nach einer wahren Geschichte. "Der verlorene Sohn" reißt mit und regt zum Nachdenken an.

DER VERLORENE SOHN – KINO

Für die Eltern von Jared bricht eine Welt zusammen, als er ihnen sagt, dass er schwul ist. Um ihrem Sohn seine vermeintliche Sünde austreiben zu lassen, schicken sie ihn zu einem Priester, der behauptet, er könne Jared hetero machen. Das großartige Drama „Der verlorene Sohn“ basiert auf einer erschütternden wahren Begebenheit.

CAN YOU EVER FORGIVE ME? – KINO

Auf drei Oscars darf „Can you ever forgive me?“ hoffen. Auch Hauptdarstellerin Melissa McCarthy ist nominiert und das völlig zu Recht. Die Schauspielerin, die sonst eher auf alberne Rollen gebucht ist, spielt in dem großartigen Film die Roman-Autorin Lee Israel. Israel wurde Anfang der 90er-Jahre berühmt und berüchtigt, nachdem aufgeflogen war, dass sie hunderte Briefe von verstorbenen Prominenten gefälscht hatte.

MEIN BESTER & ICH – KINO

Dass früher oder später auch Hollywood die französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“ entdecken würde, war klar. Trotzdem hat es überraschend lange gedauert, bis „Mein Bester & Ich“ in den Kinos startet. Auch das Remake handelt von einem Millionär, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, und von seinem unkonventionellen Pfleger. Viel Neues bietet der Film nicht. Muss er aber auch gar nicht. Unterhaltsam ist er allemal.

VICE – DER ZWEITE MANN – KINO

Mit acht Nominierungen, darunter als „Bester Film“ geht „Vice – Der zweite Mann“ ins Oscar-Rennen. Das großartige Biopic mit, einem unter viel Schminke verstecktem, Christian Bale erzählt vom Leben des Dick Cheney, der als Vize-Präsident unter George Bush die Zügel der amerikanischen Politik in den Händen hält.

Titelbild: ©Gettyimages

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