10 Wege, deine Neujahrs­vorsätze einzuhalten

Es reichen wenige Kniffe, um deine Vorhaben endlich wahr zu machen.

Wie heißt es doch so schön? Neues Jahr, neues Glück! Gerade hat man das Sekt-Glas auf den Tisch gestellt und seine Liebsten umarmt, richtet sich der Blick gen Himmel, um das leuchtende Feuerwerk zu bestaunen. Zeit genug, das vergangene Jahr einmal Revue passieren zu lassen und über gute Vorsätze nachzudenken. Dabei steht vor allem der Weg ins Fitness-Studio hoch im Kurs. Was ist aber, wenn die To-Do-Liste noch genauso aussieht wie die des letzten Jahres? Wir haben zehn Tipps, die dabei helfen, endlich die Neujahrsvorsätze in die Tat umzusetzen.

1. Kleine Ziele ins Auge fassen

Am Silvester-Abend sind die Vorhaben für das kommende Jahr noch ebenso groß wie der Kater, der die meisten Menschen am nächsten Tag ereilt. Daher ist es ratsam, den Silvesterrausch vergehen zu lassen und erst einmal im neuen Jahr anzukommen. Ansonsten ist die Enttäuschung groß, wenn man es plötzlich doch nicht schafft, täglich ins Fitness-Studio zu gehen, geschweige denn, innerhalb von drei Monaten zehn Kilogramm abzunehmen. Für den Anfang reicht beispielsweise ein Kurs, der nur über wenige Monate geht. Denn viele kleine Ziele bedeuten viele kleine Erfolge. Und diese spornen wiederum regelmäßig zu neuen Leistungen an.

2. Ziele visualisieren

Menschen sind optische Wesen. Immer und immer wieder müssen wir uns unsere Ziele vor Augen führen. Das kann beispielsweise ein Bild unseres liebsten Fitnessstars im Portemonnaie sein, oder ein Foto des Traumreiseziels schlechthin, für das man ab jetzt jeden Cent sparen möchte. Derartige Reminder in schriftlicher oder bildlicher Form können in Zeiten der Schwäche wahre Wunder bewirken und uns daran erinnern, wofür wir kämpfen wollen.

3. Ziele konkretisieren

Es reicht schlichtweg nicht zu sagen, dass man im neuen Jahr mehr reisen, mehr Zeit für die Familie und weniger Stress am Arbeitsplatz haben möchte. Eher sollte man sich die Frage stellen, wie viel man abnehmen möchte, wann man sich Zeit für die Familie schaffen kann und inwiefern man den Stress auf Arbeit reduzieren kann. Wie wäre es daher mit zwei festen Tagen in der Woche, an denen man mit dem Rad zur Arbeit fährt? Oder ein bestimmtes Wochenende im Monat, an dem man seine Eltern besucht. Am Arbeitsplatz können festgelegte Zeiten für die Bearbeitung von E-Mails oder das Abarbeiten von Telefonaten zu einem geordneterem und weniger stressigem Arbeitstag führen.

4. Erfolge erträumen

Neuer Job, neues Auto oder endlich die Traumfigur? Allein schon die Vorstellung kann Wunder bewirken. Daher sollte man nie aufhören, vom positiven Gefühl des Erfolges zu träumen: endlich die Traumstelle zu bekommen, im Lieblingscabrio fahren, oder ein Spaziergang in der Karibik zu machen.

5. Misserfolge einplanen

Nicht jeder ist perfekt. Und auch das sollte man sich immer wieder bewusst machen. Rückschläge gehören zum Leben dazu und sollten uns niemals aus der Bahn werfen. Ist man sich darüber im Klaren, kann man sogar Kraft aus ihnen schöpfen und daran wachsen. Denn aus Fehlern lernt man schließlich.

6. Veränderungen statt Verbote festlegen

Verbote führen in den meisten Fällen zu rein gar nichts. Besser ist es daher, Ersatz zu finden. Wer auf das morgendliche Kaffee-Ritual verzichten möchte, könnte sich das Teetrinken angewöhnen. Wer am Nachmittag einen Snack benötigt, sollte sich auch diesen nicht verbieten. Stattdessen bereitet man sich einen kleinen Obstteller vor und kann sich im Nachhinein freuen, auf die fiesen Kuchen-Kalorien verzichtet zu haben und noch etwas Gutes für seinen Körper getan zu haben.

7. Gleichgesinnte finden

Niemand ist gern allein. Schon gar nicht, wenn es um unliebsame Aktivitäten wie Sport machen geht. Zum Glück lassen sich Ziele gemeinsam leichter erreichen. Gruppenaktivitäten mit Freunden machen Spaß und spornen an. Am einfachsten ist es, wenn man sich einen Menschen sucht, der die gleichen Ziele verfolgt. Anschließend legt man genaue Termine für die Woche fest und verabredet sich. Allein der Druck sorgt für ein schlechtes Gewissen, falls sich der innere Schweinehund meldet und das Treffen absagen möchte. Außerdem kann man sich untereinander motivieren. Der Erfolgswille und der Konkurrenzdruck, die in jedem Menschen schlummern, können zu ungeahnten Höchstleistungen führen.

8. Sich selbst loben

Kaum ein Gefühl ist schöner, als stolz auf sich selbst zu sein. Daher sollte man sich nach jedem noch so kleinen Erfolg loben. Das aktiviert das Belohnungszentrum und macht es einfacher, die nächsten Schritte anzugehen und das Vorhaben beizubehalten.

9. Elektronische Helfer besorgen

Im digitalen Zeitalter ist es nicht verwerflich, auf die Hilfe von Apps und Co. zurückzugreifen. Zum Sparen beispielsweise eignen sich Programme, die wie ein virtuelles Haushaltsbuch fungieren und alle Einnahmen und Ausgaben auf einem Blick vereinen. Für zukünftige Nicht-Raucher gibt es Apps, die einem vor Augen führen, wie viel Geld man bereits durch den Verzicht auf die Glimmstengel gespart hat.

10. Ausreichend schlafen

Klingt viel zu einfach, um wahr zu sein? Ist es aber nicht. Kaum etwas ist wichtiger, als ausgeschlafen und ausgeruht in den Tag zu starten. Nicht nur der Körper hat dadurch ausreichend Energie, auch das Gehirn ist leistungsstärker und belastbarer. Wir können uns besser konzentrieren und unsere Vorhaben im Auge behalten.

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