Hilfe aus dem Netz: Hundewelpe wird befreit

Was für eine rührende Geschichte! In Großbritannien wurde ein Hundewelpe von der Polizei festgenommen und schließlich durch die Hilfe der sozialen Netzwerke befreit.

Bungle, ein kleiner Chow Chow Welpe aus Großbritannien, hat seinen Besitzern und der Northamptonshire Police einen ganz schönen Schrecken eingejagt! Erst im August hatte seine Familie den kleinen Hund bei sich aufgenommen und schon schaffte er es auszubüxen. Vermutlich kroch er unter dem Garagentor durch, als es sich gerade schloss.

Polizisten fanden den pelzigen Ausreißer schließlich in der Nähe einer Autobahn. Als ein Beamter versuchte, Bungle unter einem Auto hervorzulocken, biss dieser plötzlich zu. Zuviel für die Polizei von Northamptonshire. Sie entschieden, dass der Welpe eine Gefahr für die Öffentlichkeit sein könnte und nahmen ihn fest. Bungle kam in einen Hundezwinger. Doch damit nicht genug, als die Familie versuchte, ihren kleinen Liebling zu befreien, stießen sie Widerstand. Im Gespräch mit der Boulevardzeitung „The Sun“ erklärte David Hayes, der Bungle im August adoptierte:

Uns wurde gesagt, dass wir aufgrund der Überlastung bei der Polizei Bungle vermutlich erst zu Neujahr oder sogar erst in neun Monaten wieder sehen würden.

Schnell solidarisierte sich eine ganze Bewegung in den sozialen Netzwerken mit Bungle und seiner Familie. Auf Facebook wurde eine Gruppe mit dem Namen „Bungle The Chow“ gegründet und zählte binnen kürzester Zeit schlappe 5.700 Mitglieder. Außerdem entstand eine Petition mit 10.000 Unterschriften. Der kleine Welpe sollte freigelassen werden.

Und so kam es. Bungle kehrte zu seiner Familie zurück. Allerdings muss sich der Welpe regelmäßigen Kontrollen unterziehen. Der Kriminalhauptkommisar von Northamptonshire betonte zudem, dass die Entscheidung keinesfalls durch die Medien beeinflusst worden sei. Die Familie habe sich lediglich sehr kooperativ gezeigt.

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