Tierisch schön: Wie aus zwei schwulen Pinguinen Papas wurden

Dieses Pinguin-Pärchen aus dem "Sea Life"-Aquarium in Sydney sorgte mit ihrem zuckersüßen Nachwuchs kürzlich für eine Sensation!

In Sachen Nachwuchs und Kinderbetreuung ist bei den Pinguinen ganz klar Gleichberechtigung der Geschlechter angesagt. Soll heißen: Männlein und Weiblein kümmern sich gleichermaßen um die Brut. Doch nicht nur das. Auch gleichgeschlechtliche Kandidaten tun sich vorübergehend zusammen, um die kostbaren Eier auszubrüten. Die Eselpinguine Sphen und Magic sehen die zeitliche Begrenzung dieses Teamworks allerdings anders: Die beiden sind unzertrennlich – und nun zu dritt!

Vaterglück auch bei Tieren essenziell

Für viele Menschen und für fast alle Tiere gehört neben Gesundheit und Wohlbefinden auch die Vaterschaft oder Mutterschaft zu einem glücklichen Leben. Während schwule menschliche Paare ganz einfach ein Kind adoptieren können, ist das in der Natur weniger leicht. Doch eine kleine Attraktion im Sea Life-Aquarium zeigt: Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wenn ihr bisher geglaubt habt, dass die Pinguine uns Menschen wesentlich ähnlicher sind, als bisher geglaubt, wird euch die folgende Nachricht bestimmt noch bestärken.

So kam es zum Nachwuchs der Pinguine

Ein ungewöhnliches Pinguin-Pärchen im Sea-Life-Auqarium direkt in der australischen Hauptstadt Sydney hat kürzlich süßen Nachwuchs bekommen. Das ist deshalb so ungewöhnlich, weil die beiden Pinguine mit den Namen Magic und Sphen eigentlich schwul sind. Rein biologisch betrachtet hätten sie daher keine Chance, auf natürlichem Wege Nachwuchs zu bekommen. Es hat trotzdem geklappt mit dem Jungen und zwar deshalb, weil schwule Pinguine einen ganz entscheidenden Vorteil haben: Die Jungen werde nicht durch eine Geburt zur Welt gebracht, sondern im Ei ausgebrütet. Und genau das haben die beiden männlichen Pinguine getan. Das Ei stammt von einer fremden Pinguindame, wurde aber abwechselnd von Sphen und Magic bebrütet.

Das Ergebnis: Ein süßes Pinguinjunges, welches den beiden Vätern nicht mehr von der Seite weicht.

Sphengic ist endlich auf der Welt

Wahrscheinlich ahnt ihr es bereits: Der junge Pinguin wurde nach seinen beiden stolzen Vätern benannt. Der Name Sphengic ist eine Mischung aus den Namen Sphen und Magic. Ob es sich hierbei um schwule Pinguine handelt, dürfte den Kleinen nicht interessieren. Dass die beiden süßen Tiere schwul sind, ist den Mitarbeitern des australischen Sea Lifes erst nach einer ganzen Weile aufgefallen. Es kam ihnen suspekt vor, dass die beiden Pinguine immer nur zusammen unterwegs waren. Als die Pinguine sogar ein gemeinsames Nest bauten, war klar: Die Tiere könnten die Elternschaft gemeinsam meistern und das ganz ohne weibliche Hilfe.

Dass sich die beiden Pinguine so intensiv um das Ei gekümmert haben, ist nicht ungewöhnlich. Bei den Pinguinen sind generell die Männchen für die Pflege der Brut verantwortlich. Ob es sich um schwule Tiere handelt oder nicht, scheint hierbei keine Rolle zu spielen. Dass zwei Männchen eine langfristige Partnerschaft eingehen, ist allerdings selten und daher sind Magic und Sphan bereits auf der ganzen Welt bekannt.

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