Für Sensibelchen: Tipps & Tricks gegen Haut-Stress

Stress mit der Haut, weil sie auf Pflege, Temperaturwechsel und Stimmungen sofort mit Rötungen reagiert? Wir wissen, was hilft!

Beim Date Spaghetti Arrabiata gegessen und am nächsten Tag hat die Haut rote Flecken und glüht? Kurz vor der Periode juckt das Gesicht? In der kühlen Herbstluft spannt die Haut fast zum Verrücktwerden? Dann besteht Grund zur Annahme, dass Ihr sensible Haut oder sogar neuro-sensible Haut habt. Wo da der Unterschied ist? Sensible Haut reagiert meist auf Kosmetikprodukte mit allergischen Reaktionen und auf emotionalen Stress mit Rötungen, roten Flecken und Hitzegefühl. Die neuro-sensible Haut ist schnell durch Wärme und Kälte, chemische und auch mechanische Reize genervt und gestresst. Das liegt daran, dass die Nerven und Blutgefäße näher an der Hautoberfläche liegen als bei normaler Haut. So kommt es, dass die Nerven schneller auf Reize „anspringen“. Die Haut reagiert mit Trockenheit, Schüppchen, Juckreiz, Brennen und Stechen. Aber keine Sorge: Mit einem gesunden Lebensstil und der richtigen Pflege könnt Ihr Euch auch in sensibler und neuro-sensibler Haut wohlfühlen. Wir haben ein paar Tipps, Beruhigungshelfer und Schmerzlinderer in petto.

sensible haut pflege

Sanftes säubern

Ist die Haut ein Sensibelchen, mag sie es gerne, sanft gereinigt zu werden. Darum solltet Ihr bitte milde Reinigungsmilch oder ein Cleansing Oil anstatt eines Waschgels verwenden. Gesichtswasser und Mizellenwasser sollten keinen Alkohol enthalten. Wirkstoffe wie Panthenol, Kamille, Mandel oder Ringelblume sind ideal und wirken pflegend und beruhigend auf die Haut. Gesichtsbürsten solltet Ihr bitte nicht benutzen – sie strapazieren die Haut.

Fett und Feuchtigkeit, bitte

Tages-/Nachtpflege sind auch für Euch ein Muss. Ziel ist es, die Hautbarriere zu reparieren und gegen Umwelteinflüsse abzuhärten. Wichtig dafür sind Lipide (Fette) und Feuchtigkeit. Sie machen die sofort glatter und frischer, helfen ihr aber auch, Feuchtigkeit und Fette zu speichern – das schützt sie auch vor dem Austrocknen und Abschuppungen sowie lästigem Juckreiz.

Akuthilfen und Langzeitpfleger

Wenn die Haut einen Ausraster hat, solltet Ihr sie schnell beruhigen. SOS-Pflege ist nun in Form von Balsam, Serum oder Konzentrat angesagt, denn diese Produkte sind hochkonzentriert und enthalten potente Wirkstoffe. Ein Serum zum Beispiel dringt mittels seiner Konsistenz tief in die Haut ein und macht sie sofort praller und frischer. Zusätzlich wird sie von innen aufgepolstert. Neuro-sensible Haut freut sich über juckreizstillendes Mikrosilber oder beruhigende Boswellia-Säure.

Neben einem Serum kann auch ein Gesichtsöl helfen, die Haut wieder in Balance zu bringen. Als Sofort-Hilfe aber auch zur Vorbeuge empfehlen wir Öle von Mandel, Arnika, Nachtkerze, Johannisbeere und Kamelie – sie helfen der Haut mit wertvollen Nährstoffen und Fetten. Regenerierende Gesichtsmasken wirken ähnlich und können bei Bedarf benutzt werden. Vorsicht bitte bei Pflegeprodukten mit Vitamin C – sie sind für Eure Haut zu reizend. Auch die gerade gehypte Aktivkohle ist nichts für Euch – eine gute Alternative ist dagegen Heilerde.

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Was Eure Haut gar nicht mag

Pflegeprodukte für sensible und neuro-sensible Haut sind speziell und sollten nichts enthalten, was die Haut reizen könnte. Dazu können Konservierungsstoffe, synthetische Zusätze, ätherische Öle, Mineralöle, Alkohol oder Parfüm gehören. Darum ist für Sensibelchen naturnahe und Naturkosmetik genauso sinnvoll wie speziell für sensible und neuro-sensible Haut entwickelte Pflege – zum Beispiel von Doctor Babor und Reviderm.

Entspanntes Leben, toller Teint?

Wenn die Haut gestresst ist, ist es meist auch der Mensch. Psychische Probleme macht unsere Haut schnell „sichtbar“. Das bedeutet, dass wir dem Stress gegen wirken sollten – das tut dem gesamten Körper gut. Wichtig ist, Stresshormone abzubauen. Das gelingt am besten mit der Kombination aus Bewegung und Entspannungsübungen. Ob Joggen oder Kraftsport, Yoga oder Tai Chi für Euch richtig ist – probiert es aus! Wichtig ist, dass Ihr Euch regelmäßig und besonders in Stressphasen etwas Gutes tut. Das gelingt auch über die Ernährung, die ausgewogen und vitaminreich sein sollte. Schaftes Essen und künstliche Lebensmittel werden von sensiblen Menschen nicht immer gut vertragen – achtet darauf. Wichtig ist es auch, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken, damit die Haut genug Feuchtigkeit von Innen bekommt. Auf Alkohol und Nikotin solltet Ihr verzichten.

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