hautpflege mit saeure

Hautpflege mit Säure: Diese Pflege braucht eure Haut

Säure an die Haut lassen? Klingt abschreckend nach Verätzung und Irritation. Dabei ist es nur eine Frage der Dosierung. Wir haben alle Infos zum aktuellen Säure-Hype der Skincare-Addicts.

Sauer macht nicht nur lustig, sondern auch schön(er). Seit einigen Monaten sind Treatments mit Säuren der neuste Schrei in Sachen Skincare. Wer da noch skeptisch ist, wird das spätestens nach diesem Artikel nicht mehr sein, denn Säuren sind wahre Multitalente und können fast jedes Hautproblem behandeln, lindern und gar verschwinden lassen. Natürlich muss es die für den Hauttyp richtige Säure in optimaler Dosierung und Anwendung sein. Wir haben recherchiert und geben Euch jetzt Saures..

Hyaluronsäure gegen trockene Haut

Hyaluronsäure ist der Klassiker-Wirkstoff und aus Pflegeprodukten nicht mehr wegzudenken. Die Säure hat das Talent, gleichermaßen Feuchtigkeit zu spenden und wie ein Schwamm zu speichern.

Wichtig zu wissen: Die Haut selbst produziert Hyaluronsäure, doch dieser naturgegebene Prozess lässt mit dem Alter nach. Die Folge? Schlaffe, trockene Haut.

Darum ist eine regelmäßig Feuchtigkeitspflege mit Hyaluronsäure ab 25 Jahren für ein jugendliches Aussehen wichtig. Am besten sind Cremes & Co. mit kurzkettiger und langkettiger Hyaluronsäure, um die Eigenproduktion der Haut anzukurbeln und gleichzeitig die oberste Hautschicht aufzupolstern.

Ascorbinsäure gegen Pigmentflecken

Ascorbinsäure, auch bekannt als Vitamin C, erlebt einen echten Hype in der Hautpflege. Seit circa einem Jahr können sich Beauty-Addcits und Hautpflege-Fans ihr Schönheitsprogramm nicht mehr ohne die Säure vorstellen. Das hat gute Gründe, denn Vitamin C bringt jedem Hauttyp – außer Sensibelchen – Vorteile. Was es alles kann? Es neutralisiert freie Radikale und schützt so die Zellen vor Alterung, es repariert kleine Wunden und Narben, hemmt die Melaninbildung und schützt so vor Pigmentflecken. Außerdem wirkt es sanft peelend auf die oberste Hautschicht und sorgt so für einen gesunden Glow.

Bitte merken und machen: Nach der Pflege mit Ascorbinsäure einen UV-Schutz auftragen. Auch bei der Lagerung der Produkte gibt es eine Besonderheit. Vitamin C ist sehr sauerstoffempfindlich, darum lagert es bitte dunkel und kühl.

Salicylsäure gegen Unreinheiten

Tschüss Pickel heißt es mit Salicylsäure, auch bekannt als Beta-Hydroxy-Säure (BHA). Die Säure wirkt wie ein Peeling und befreit die Poren von Verhornungen und Talg. Antibaktierelle Wirkstoffe lassen Entzündungen schneller abheilen.

Aber aufgepasst: BHA lässt die Haut schnell austrocknen, darum solltet Ihr nur ein Reinigungsprodukt mit der Säure benutzen und z.B. Creme oder Serum nur auf betroffene Hautpartien auftragen.

Wichtig ist nach der Pflege mit BHA ein UV-Schutz.

Retinol gegen Falten

Ein echter Jungbrunnen gilt Retinol. Warum? Es fördert die hauteigene Kollagenbildung und hemmt gleichzeitig Enzyme, die es verringern. So wird die Haut fester und Falten weniger. Retinol solltet Ihr am Abend benutzen – so kann es die Haut während Ihr schlaft bei der Regeneration unterstützen. Am Tag solltet Ihr auf einen UV-Schutz achten, da Retionl die Haut empfindlich für Licht macht.

Fruchtsäuren gegen müde Haut

Ihr wollt den viel gepriesenen Glow im Gesicht? Dann haben wir den ultimativen Tipp für Euch: Fruchtsäuren (AHA). Sie lösen alte Hautschüppchen ab, kurbeln die Zellerneuerung an. Peeling-Lotions oder Peeling-Pads mit AHA wie z.B. der bekannten und beliebten Gycolsäure können die Aufnahme der nun folgenden Pflege verbessern. In Cremes ist die Säure niedriger konzentriert und wirkt sanft, aber nachhaltiger.

Titelbild: ©iStock

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