Hello Sunshine: So schützt Ihr Euch richtig

Sommer ohne Sonnenschutz? Undenkbar! Alles, was Ihr zum Thema der Saison wissen müsst, erfahrt Ihr in unserem Sonnenschutz-Guide.

Vorfreude ist und bleibt doch die schönste Freude, oder? Bis zum Sommeranfang sind es nur noch wenige Wochen. Zeit, sich auf den Sommer vorzubereiten und sich über effektiven Sonnenschutz zu informieren. Viele meinen, sie müssten sich nur in den Ferien in fernen Ländern vor der Sonne schützen – stimmt nicht. Auch Hierzulande ist Sonnenschutz unerlässlich – und das täglich! Wir sagen Euch – mit Unterstützung der Experten von Beautypress – wie guter Sonnenschutz gelingt.

Eine Frage des Faktors

15, 20, 30 oder 50? Welcher Lichtschutzfaktor für Euch der Richtige ist, lässt sich schnell ausrechnen. Wie? So: Die Haut kann sich selbst eine Zeit lang vor der Sonne schützen (Eigenschutzzeit), bevor sie rötet. Experten gehen beim mitteleuropäischen Hauttyp von 20 Minuten bei ungebräunter Haut aus. Der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels gibt an, um wie viel länger man sich mit diesem Sonnenschutz in der Sonne aufhalten kann, ohne dass die Haut strapaziert wird. Ebenfalls wichtig zu wissen: Achtet beim Kauf Eures Sonnenschutz-Produktes darauf, dass gegen UVA-/UVB-Strahlung schützt. Die meisten Produkte haben nur einen Schutz gegen die UVB-Strahlen, die für Sonnenbrand sorgen. Ob der UVA-Schutz gegen Hautalterung und Hyperpigmentierung gegeben ist, könnt Ihr an einem kreisförmigen UVA-Zeichen auf der Verpackung des Sonnenschutzes erkennen. Hautärzte raten zu Sonnenschutzprodukten mit LSF 30 und 50 – die Haut wird dadurch gut geschützt. Die Bräune baut sich langsamer auf und hält länger an.

Chemisch oder physikalisch?

Nachdem die Faktor-Frage beantwortet ist, widmen wir uns den Filtern. Denn die Sonne strahlt nicht nur mit UVA und UVB auf uns ein, sondern auch mit längerwelliger HEV- und Infrarot-Strahlung, die  – so lauten die aktuellen Forschungserkenntnissen  – Hautalterung und Pigmentstörungen verursachen können. Die meisten neuen Sonnenschutzprodukte schützen auch vor dieser Strahlung. Ob der Filter nun chemisch, physikalisch oder ein Mix aus beiden Arten ist, ist unwesentlich. Achtet darauf, dass die Produkte mit chemischen Filtern keine haut-irritierenden oder hormonaktiven Filtersubstanzen enthalten. Die physikalischen bzw. mineralischen Filter, die man meist in der Naturkosmetik findet, sind inzwischen so innovativ, dass sie keinen weißen Film auf der Haut hinterlassen.

Spray, Lotion oder Öl?

Welche Textur ist die richtige? Bei der Wahl spielt nicht nur die individuelle Vorliebe eine Rolle, sondern vielmehr der eigene Hauttyp. Wer trockene Haut hat, sollte reichhaltige Öle, Cremes und Lotions benutzen. Bei normaler Haut sind Sprays ideal. Für Frauen mit fettiger Haut eigenen sich nicht komedogene fettfreie Produkte ohne Emulgatoren wie leichte Gele oder Fluide. Wer sensibel ist und zu Hitzepickeln und Sonnenallergie neigt, sollte speziell auf den Hauttyp abgestimmte Sonnenschutzmittel benutzen. Verzichtet bei den Produkten auf Emulgatoren, Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe. Auch Eure After Sun-Pflege und Eure normale Körperpflege sollten im Sommer frei von Konservierungsstoffen sein. Lasst Euch in der Apotheke beraten. Es gibt z. B. spezielle Produkte als Lotion, Spray oder Gel von Dado Sense, Eucerin, Eau Thermale Avène oder Ladival.

Mit der Tagescreme vor der Sonne schützen

Findet Ihr übertrieben? Ist es nicht. Wirklich nicht! Die Sonnenstrahlen sind für ca. 90 Prozent der sichtbaren Anzeichen von Hautalterung verantwortlich. Wer länger jung und frisch aussehen möchte, sollte eine Tagescreme mit Sonnenschutz (LSF 20 und mehr) verwenden. Wichtig: Auch das Dekolleté eincremen! Die Haut am Dekolleté ist sehr dünn, trocknet schnell aus und neigt unter Sonnenlicht zur Bildung von Pigmentflecken.

Weniger ist mehr? Falsch!

Keine Angst vor Überpflegung: Beim Sonnenschutz könnt Ihr bitte etwas mehr auftragen. Der Richtwert für Erwachsene liegt für Körper und Gesicht bei insgesamt ca. fünf Esslöffeln. Cremt regelmäßig nach, damit der Schutz zum Beispiel auch nach dem Schwimmen besteht.

Lippen-Pflege

Neben der Haut solltet Ihr auch die Lippen vor der Sonne schützen, da sie sehr sensibel sind. Die Hornschicht ist dünn, sodass sie schnell austrocknen und Sonnenbrand entstehen kann. Um das zu verhindern, solltet Ihr immer einen Lippenpflegestift mit UV-Schutz griffbereit haben.

Hairlich

Im Sommer werden die Haare strapaziert. Wie? Durch Chlor im Wasser des Freibads, salziges Meerwasser, starke Sonneneinstrahlung und trockene Luft. Wer trockenes und/oder coloriertes Haar hat, bemerkt meist schnell, dass das Haar spröde wird und die Farbe ausbleicht. Was Ihr tun könnt, um das Haar und die Haarfarbe zu schützen? Beim Sonnen immer einen speziellen UV-Schutz für die Haare auftragen. Nach dem Baden im gechlorten Pool oder im Meer die Haare mit einem Farbschutzshampoo waschen und mit einer Kur pflegen. Um die Sonneneinstrahlung aufs Haupt zu vermeiden, öfter mal Turban, Cap oder Sonnenhut tragen oder unter einem Schirm sitzen.

Nach der Sonne ist vor der Sonne

Nicht nur die Vorsorge ist wichtig, sondern auch die Nachsorge „After Sun“. Im Unterschied zu konventionellen Bodylotions sind After Sun-Produkte gezielt für die Bedürfnisse sonnenstrapazierter Haut entwickelt. Sie enthalten z. B. wertvolle Inhaltsstoffe wie die Radikalfänger Vitamin C und E sowie Aloe Vera, Hamamelis und Panthenol, die viel Feuchtigkeit spenden und kühlen, nachhaltig beruhigen, regenerieren und die Haut atmen lassen. Toller Mehrwert: Lotions mit bräunungsverlängernden Eigenschaften oder einem Selbstbräuneranteil, der die Farbe sanft und schrittweise intensiviert.

 

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