Dieser Roadmovie wird dir den Atem rauben!

Mogli, ihr Freund Felix und Hund Rudi waren ein Jahr lang auf einem Roadtrip in Amerika

Gehe einmal im Jahr dorthin, wo du noch niemals warst
Dalai Lama

Wenn sich zwei Künstler und Reisende in einem fremden Land außerhalb ihrer Heimat begegnen und beschließen, den Rest ihres Leben miteinander zu verbringen, dann kann nur Eines passieren: Sie erkunden fortan zusammen die schönsten Ecken dieser Welt und verarbeiten ihre Eindrücke in atemberaubenden Bildern und in wunderschöner Musik. Sängerin Mogli und Filmemacher Felix ist genau das passiert. Sie trafen in einem fernen Land aufeinander, verliebten sich und entschlossen sich, das Leben zusammen zu verbringen. In ihrem gemeinsamen Zuhause in Berlin hielt es die beiden Weltenbummler nicht lang. Sie kauften kurzerhand einen alten Schulbus, bauten ihn um und begaben sich zusammen mit Hund Rudi auf eine Reise durch Amerika. Festgehalten in dem Film „Expedition Happiness“ und in dem Album „Wanderer“.

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Das erste Mal trafen sich Mogli, deren eigentlicher Name Selima Taibi lautet, und Felix Starck in Kambodscha. Der Filmemacher war dort für sein Projekt „Pedal The World“ unterwegs, das nicht nur hier in Deutschland hohe Wellen schlug. Er fuhr 2013, wohlbemerkt untrainiert, 17.930 Kilometer mit dem Fahrrad für ein Jahr durch unsere Welt. 22 Länder bereiste er und brauchte dafür 365 Tage. Sein Ziel: Völlige Freiheit und die Erkundung unseres Planeten. In Kambodscha traf er auf Mogli und beide fühlten sich von Anfang an verbunden. So teilten sie vor allem ihre Reise- und Abenteuerlust. In Neuseeland begleitete sie ihn sogar für sechs Wochen, dann hatten sie beide keine Lust mehr. Sie kehrten zurück nach Deutschland und zogen nach Berlin. Trotzdem konnte die Hauptstadt nie die Herzen des Paares gewinnen. Sie wurden gepackt vom Fernweh. Kurzerhand entschieden sie sich, einen gebrauchten amerikanischen Schulbus zu kaufen und einen Roadtrip von Alaska nach Mexiko zu starten. Drei Wochen später saßen sie bereits im Flieger in die USA. Außerdem mit dabei: Hund Rudi - ein Berner Sennenhund.

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Die Idee hinter der „Expedition Happiness“ war es ohne Ziel, ohne Route und ohne einen festen Zeitplan das Land zu bereisen. Dabei sollte ein gemeinsamen neues Filmprojekt entstehen und Mogli erhoffte sich von der Reise, Inspiration für ein neues Album zu finden. Beides fand das Paar auf dem fernen Kontinent. Moglis neues Album „Wanderer“ ist ab heute erhältlich und der Soundtrack zu ihrem ersten, gemeinsamen Abenteuer. Songs wie „Roadholes“, „Two Lungs“ oder „Waterfall" beschreiben dabei auf eindrucksvolle Weise den Weg durch die raue Natur von Alaska nach Mexiko, die Straßen, die Menschen und die Gefühle der beiden Reisenden. Die Platte ist allerdings nicht nur ihr persönlicher Soundtrack für die Reise, sondern zeitgleich der Soundtrack zum Film. „Expedition Happiness“ startete diese Woche in den Kinos und nimmt die Zuschauer mit auf die eindrucksvolle Reise. Beginnend bei der Einreise in das ferne Land, die ersten Schritte und den Umbau des Busses, bis hin zu den ersten Kilometern, vorbei an Bergen und Seen, bis sie schließlich in Mexiko ankommen.

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Der Film ist eine Ode an das Leben, an die Liebe und an den Planeten. Sie ließen sich von ihren Instinkten treiben und fuhren dort hin, wohin ihr Herz sie verschlug. Sie sahen die Natur, Tiere und Menschen und haben mit "Expedition Happiness" nicht nur eine lebenslange Erinnerung, sondern auch ihr persönliches Glück gefunden. Absolut sehenswert!

geschrieben am 05.05.2017
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