„Yanny“ oder „Laurel“?- Diese Frage spaltet das Internet

Was im Jahr 2015 als #dressgate viral ging, war 2018 die Frage, welchen Namen oder Begriff man in einer kurzen Tonspur hören konnte.

Rätsel spaltet das Internet

Die Aufnahme eines Namens ging innerhalb kürzester Zeit weltweit viral. Welchen Namen sagt der Sprecher denn nun tatsächlich? Während einige Personen deutlich „Yanny“ verstehen, hören andere eindeutig den Namen „Laurel“. Die ganze Internetgemeinschaft rätselt aufgrund des kurzen Hörtests. Haben sie richtig verstanden oder aber können der Lebenspartner, Familie und Freunde nicht richtig hören?

Gefunden auf einer Vokabelwebsite

Veröffentlicht wurde die von einer Computerstimme vorgelesene Vokabel zunächst auf Reddit. Ein Schüler hatte die Vokabel für Laurel, auf Deutsch „Lorbeeren“, auf der Website vocabulary.com aufgenommen und seinen Freunden vorgespielt. Nachdem diese sich uneinig waren, ob die Computerstimme „Laurel“ oder den Namen „Yanny“ sagt, fragte er das Internet auf Twitter um Rat. Die Audiodatei mit dem Hörtest verbreitete sich in rasanter Geschwindigkeit im Netz und verzeichnete innerhalb kürzester Zeit 20 Millionen Aufrufe.

Die Meinung von Promis

Die Frage spaltete fortan das Internet und bekam prominente Unterstützung in der Frage, was im Hörtest wirklich zu verstehen ist. Während beispielsweise Moderatorin Ellen DeGeneres ihr Publikum den Hörtest machen ließ und verkündete, selbst Laurel zu hören, ging es Schauspielerin Lena Dunham ebenso wie Stephen King anders. Diese bekannten sich auf Twitter eindeutig zum Yanny-Lager. Dunham scherzte sogar, dass Laurel-Versteher, Mord als Hobby hätten.

Erklärung des Phänomens

Doch woher kommt das Phänomen eigentlich? Eine Erklärung lieferte die New York Times. Sie verweisen auf ein Spektogramm, das die Frequenzen akustischer Signale im zeitlichen Verlauf darstellt. Somit könnte die Laurel-Yanny-Verwirrung ihren Ursprung darin haben, dass beim Abspielen des Clips über Lautsprecher und späteren Aufnehmen Umgebungsgeräusche und höhere Frequenzen mit aufgezeichnet wurden. Diese klingen in einigen Ohren wie „Yanny“. Die Zeitung veröffentlichte ganz versöhnlich sogar ein Tool, mit dem die Frequenz so verändert werden kann, dass man sowohl Laurel als auch Yanny hören kann. Auch wenn das Originalwort tatsächlich Laurel lautet, sind also beide Versionen des Gehörten korrekt.

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