Sex-Trend 2018: Darum sollten wir alle Slow Sex ausprobieren

Höher, schneller, weiter: Im Berufsleben kommt es immer darauf an, alles zu geben. Darum ist es umso wichtiger, privat einen Gang herunterzuschalten - auch im Bett! Slow Sex ist das Stichwort: Sich Zeit nehmen, den Körper neu entdecken und das Zusammensein genießen.

Vor allem Menschen, die sich in einer langjährigen Beziehung befinden, können von dem neuen Sex-Trend profitieren. Der Orgasmus des Partners steht bei dieser Praktik allerdings nicht im Vordergrund. Viel mehr ist es die Zeit, die man zusammen verbringt. Erprobte Handgriffe sollte man vermeiden und stattdessen versuchen, ganz neue Stellen des eigenen und des anderen Körpers zu entdecken – langsam. Denn Slow Sex dauert mindestens (!) 30 Minuten. Hier gilt: je länger, desto besser.

1. Fühlen

Im Alltag vergessen wir leider viel zu schnell, wie sich bestimmte Körperstellen unseres Partners anfühlen. Diese gilt es jetzt zu erkunden und sich dabei bewusst auf das Gefühl zu konzentrieren. Das Hauptaugenmerk sollte auf sanften Berührungen und Streicheleinheiten liegen – wie bei einem langen Vorspiel. Küssen ist erlaubt, allerdings sind die Geschlechtsteile tabu.

2. Steigern

Jetzt ist alles gestattet – außer das Eindringen. Die Lust aufeinander sollte langsam gesteigert werden. Vor allem Männer, die beim Sex zu schnell kommen, können vom Slow Sex profitieren. Sie sollten sich immer wieder darauf konzentrieren, wie sich die Haut, die Haare und der gesamte Körper ihrer Partnerin anfühlen. Wie reagiert sie, wenn sie am Hals geküsst wird und wie, wenn sie auf der Brust geküsst wird. Frauen können durch Slow Sex ein ganz neues Bewusstsein für ihren Körper gewinnen und vor allem das Schamgefühl überwinden, unter dem viele beim Sex leiden. Je mehr Zeit die Frau bekommt, desto eher schwindet es.

3. Verbinden

Eindringen bedeutet Verbinden. Daher ist vor allem die Stellung entscheidend. Für beide Partner sollte es möglichst entspannend sein. Außerdem sollten sie für einen längeren Zeitraum in dieser Position verharren können – beispielsweise in der Löffelchen-Stellung. Ist der Mann in die Frau eingedrungen, stehen keine ruckartigen Stoßbewegungen im Vordergrund, sondern das Gefühl, ineinander verschlungen zu sein. Der Mann sollte sich spätestens jetzt von seinem Erfolgsdruck gelöst haben und sich ganz fallen lassen. Ein Orgasmus ist nicht das Ziel. Allerdings wird er von vielen Paaren beim Slow Sex, ähnlich wie beim Tantra, als besonders intensiv und lang empfunden.

4. Verabschieden

Es ist ein absolutes No-Go, nach dem Slow Sex einfach aufzustehen und zu gehen. Beide Partner bleiben noch einen Moment nebeneinander liegen und danken sich für die gemeinsame Zeit. Ein Gewinn für sie und ihn.

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