Wifesharing: Wenn Männer ihre Frauen „teilen“

Das Prinzip ist nicht neu, dennoch kommen gerade viele Paare auf den Geschmack dieses bizarren Sex-Trends.

1. Das ist Wifesharing

Wir teilen – also sharen – mittlerweile alles. Menschen, die umweltbewusst und fair leben möchten, teilen ihre Autos beim Car-Sharing oder ihr Essen beim Food-Sharing. Frei nach dem Motto: Sharing is caring. Warum soll man(n) nicht also auch seine Frau teilen? Wifesharing? Richtig gelesen! Wifesharing heißt der bizarre Sex-Trend, der immer mehr Partnerinnen und Partner begeistert.

Das Prinzip ist simpel: Je nach Belieben teilt ein Mann seine Frau mit einem oder mehreren anderen Männern und nimmt ebenfalls am Liebesspiel teil.

2. Da ist was los: Wifesharing Clubs & Foren

Wie heißt es so schön? Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das trifft auch auf diesen Sharing-Trend zu. Im Internet tummeln sich zahlreiche Frauen und Männer, die Wifesharing bereits praktizieren und die, die es noch werden wollen. Ziel: Gleichgesinnte und Bett-Partner für die besten Nächte ihres Lebens zu finden.

Die Vorlieben sind dabei ganz unterschiedlich. Während sich auf der einen Seite die Frauen die Anzahl, das Aussehen und die sexuelle Vorlieben ihrer potenziellen Sharing-Partner aussuchen, warten auf der anderen Seite Männer, die Paare und Gruppen zum Wifesharing suchen.

Die Grenzen bestimmen die Teilnehmer vorab selbst. Hierbei geht es nicht nur um Verhütungsfragen, sondern auch um potenzielle Aufnahmen in Bild und Video und um bestimmte Praktiken wie „SM“-Sex oder andere Varianten, die Erniedrigung und Unterdrückung beinhalten. Solange alle einverstanden sind, ist beim Wifesharing erlaubt, was gefällt.

Männer teilen ihre Frauen beim Wifesharing
Diesen Sex-Trend genießen nicht nur Männer: Beim Wifesharing teilen sie ihre Frauen. ©iStock

3. Sharing my wife: Geschichten & Stories

Für diejenigen, die sich noch nicht an den heißen Sex-Trend heranwagen wollen, gibt es im Internet etliche erotische Geschichten und Romane zum Thema Wifesharing, die ein kleines von dieser Praktik abgeben. Also: Ab ins Bett und genießen! Wer weiß, vielleicht kommen auf diese Weise eigene sexuelle Wünsche oder die des Partners ans Licht, um endlich befriedigt werden zu können.

Vor allem Frauen berichten in einschlägigen Sharing-Foren von einer völlig neuen Form der Selbstbestimmung. Beim Wifesharing können sie ihre Freiheiten genießen und erotischen Träume ausleben, ohne dabei ihren Partner zu verletzen oder fremdzugehen. Viele berichten, dass es sie sogar antörne, wenn ihr Partner ihnen dabei zusieht – egal ob Mann oder Frau.

4. Cuckolding vs. Wifesharing – wo liegt der Unterschied?

Kenner werden sich denken: „Und wo ist das der Unterschied zum Cuckold-Sex?“ Das lässt sich ganz einfach beantworten: Beim Wifesharing nehmen alle Parteien aktiv am Liebesspiel teil. Der Mann teilt seine Frau. Entscheidet sich ein Paar für Cuckolding, stellt der Partner seine Frau einem anderem Mann „zur Verfügung“ und schaut lediglich zu. Nach dem Liebesspiel hört er sich an, wie es für den Mann war, mit seiner Frau zu schlafen. Beim Swingen schlafen beide Partner gleichzeitig mit anderen.

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