Paris in 48 Stunden? So geht’s!

Du hast nur kurz Zeit und möchtest deinen Paris-Trip so schön wie möglich gestalten? Wir zeigen dir, wie du die Stadt in 48 Stunden rockst. Die Reise beginnt.

Um dieses Jahr nicht schon wieder die nächsten Deko-Artikel in Kupfer zu kaufen, wollte ich eine Deko für’s Schlaf- oder Wohnzimmer selber machen. Natürlich sollte sie auch in Kupfer glänzen.

Kein Gegenstand bringt die Herbststimmung in meinen Augen besser in die Wohnung als Symbole des Herbstes, wie abgefallene Blätter oder Kürbisse. Ich hatte auf anderen Blogs schon häufig gesehen, wie Tannenzapfen oder Blätter angesprüht wurden und in einem Zimmer schön dekoriert wurden. Da ich vorher noch nie mit Blättern gearbeitet hatte, wagte ich mich nach etwas Zögern an den Versuch und sammelte zunächst ein paar Blätter.

In einem Bastelladen suchte ich nach Farbe, die man für die Blätter verwenden konnte. Mein Blick blieb bei einem Spray in Kupfer hängen. Die Farbe passt immerhin am besten zu meinen anderen Deko Artikeln. 🙂

Donnerstag: 11.00 Uhr Check-In im Hotel

Das Hotel Eugène en Ville liegt ganz zentral, in der Nähe des Montmartre. Es ist ein 4 Sterne Design Hotel. Die Zimmer sind schon großartig, aber besonders hat mir die Terrasse gefallen. Wer möchte nicht seinen ersten Kaffee am Morgen auf der herrlichen Terrasse über den Dächern von Paris trinken? Ein einziger kleiner Nachteil wenn man mit dem Auto anreist ist: Es gibt keinen Parkplatz. Man kann sein Auto in der nahegelegenen, öffentlichen Garage abstellen. Preis pro Nacht ca. 35 Euro.

Das wunderschöne Hotel Eugene en Ville ©Claudia Scheffler-Perrone

12.00 Uhr: Auf dem Weg zum Montmartre

Montmartre liegt nur ungefähr 15 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt. Auf dem Weg dorthin geht man durch schöne Gassen, gesäumt von vielen kleinen Geschäften. Besonders lecker sind die Patisseries. Macarons, gefüllte, kleine Kuchen, Muffins, Apfelkuchen und noch vieles mehr, an denen man einfach nicht vorbei gehen kann. Also nichts wie rein und von den köstlichen Leckereien kosten. Die meisten Patisseries erinnern an Bäcker, allerdings ohne Sitzgelegenheiten. Was wirklich sehr schade ist, denn bei den Desserts möchte man sich schon länger aufhalten und mit einer schönen Tasse Café au Lait abrunden.

Nach einer kleinen zuckrigen Stärkung geht es weiter. Am Fuße derBasilica minor Sacré-Cœur de Montmartre befindet sich ein kleine Bahn. Wer also keine Lust hat, Treppenstufen zu laufen, kann diese Bahn nehmen. Preis liegt bei ca. 1,50€. Es ist schon ein Erlebnis und ich habe diese Gelegenheit genutzt.

Die Avenue des Champs-Élysées ist eine der berühmtesten Straßen der Welt ©Claudia Scheffler-Perrone

Die Basilica minor Sacré-Cœur ist eine Wallfahrtskirche auf dem Montmartre. Alleine wird man da nicht sein, denn es ist ein beliebter Ort bei allen Touristen. Doch das macht nichts, denn der Blick entschädigt die Massen.

14.00 Uhr: Zeit für einen Snack

Etwas hungrig machte ich mich auf den Weg wieder herunter. Nächstes Ziel: Champs-Élysées. Erst einmal jedoch ein leckeres, typisch französisches Baguette in einem netten Cafe genießen. Ich glaube, beim Baguette in Paris kann man nicht viel falsch machen. Das schmeckt überall. Auf dem Weg vom Montmartre zur U-Bahn gibt es viele kleine Cafés und Bäckereien, an denen man vorbei kommt.

15.00 Uhr: Champs-Élysées

U-Bahn in Richtung Champs-Élysées bzw. Arc de Triomphe: Nach gut 20 Minuten kommt man direkt beim Arc de Triomphe an. Man steigt aus et voilà. Von hier aus kann man dann die Champs-Élysées entlang schlendern und die schönen Geschäfte bewundern. Zwischen namhaften Läden wie Cartier, LV oder Chanel findet man auch ungewöhnlich viele Autogeschäfte. Ja, Autos. Im Grunde sind es Imageläden der Labels wie Renault oder Mercedes.

Kleine Boutiquen und Ketten wie Zara oder H&M sind dort auch zu finden. Wer genug Zeit hat, kann die Champs-Élysées auf der einen Seite heruntergehen und auf der anderen wieder hoch. Ich habe mich für Zick-Zack entschieden. Wenn mir ein Laden auf der anderen Seite ins Auge stach, bin ich einfach auf die andere Seite gegangen. Ansonsten blieb ich auf einer. Nach einem langen, aber interessanten Marsch gelangte ich zum Place de la Concorde und dem Riesenrad. Eine Fahrt mit dem Riesenrad sollte man sich nicht entgehen lassen. Eintritt liegt bei ca. 10€.

Die Avenue des Champs-Élysées ist eine der berühmtesten Straßen der Welt ©Claudia Scheffler-Perrone

Fast schon 19.00 Uhr: Hunger

Mit der U-Bahn geht es in Richtung Hotel. Zwischen dem Hotel und dem bekannten Kaufhaus Galeries Lafayette gibt es ein gutes chinesisches Restaurant. Wer noch nie in Paris war, wird überrascht sein von der Fülle an asiatischen Restaurants in der Stadt. Also ich war es. Ich hatte das Gefühl, es gäbe mehr Asiaten als französische Restaurants. Ein weiterer Punkt ist natürlich der Preis: wesentlich teuerer als bei uns! Das Restaurant heißt übrigens Shanix und befindet sich in der 17, Rue Lamartine, 75009 Paris.

Ein neuer Tag: Freitag, 09.00 Uhr

Im Hôtel Eugène en Ville gibt es ein typisch französisches Frühstück mit Baguette, Croissants, Eiern aber auch Lachs, Schinken und natürlich den verschiedenen Käsesorten.

10.00 Uhr: Eiffelturm

Mit dem Auto geht es zum Eiffelturm. Wenn man morgens dorthin fährt (recht früh), dann findet man kaum Schlangen davor. Einen Parkplatz gab es direkt um die Ecke mit Parkuhr. Wer nicht ganz nach oben möchte, kann es so machen wie ich. Mit der Treppe zu der ersten Etage. Definitiv auch ein Highlight und weniger voll. Der Ausblick ist großartig. Leider war es an dem Tag etwas windig und bewölkt. Bei gutem Wetter jedoch der Hit. Nach dem Eiffelturm erst einmal aufwärmen in einem Café gleich um die Ecke. Leckeren Café au Lait getrunken und dann zurück zum Auto gegangen.

Das Wahrzeichen der Stadt: der Eiffelturm. ©Claudia Scheffler-Perrone

Mittags: Marais

Als Shoppingbegeisterte reichte mir die Champs-Élysées natürlich nicht aus. Also weiter zum Marais, dem historische Judenviertel von Paris. In diesem Viertel kann man sich den ganzen Tag aufhalten: viele kleine Cafés, Restaurants, Bars aber auch Boutiquen in verwinkelten Gassen. Wer lieber lecker Schokolade essen möchte, sollte sich bei der Kirche St. Paul umsehen. Dort herum findet man leckere Chocolatiers.
Marais ist so ziemlich einer der hippsten Stadtteile in Paris und sollte man definitiv nicht verpassen. Im Frühjahr, wenn die Temperaturen etwas steigen, lohnt sich der Besuch noch viel mehr. Denn dann steht dem Draußen-Sitzen nichts mehr im Wege.

17.00 Uhr: Louvre

Wenn man mit dem Auto unterwegs ist und sich nicht durch den Verkehr stressen lässt, dann kann man viele schöne Dinge sehen. Auf dem Weg vom Marais zum Louvre fährt man nämlich an der Seine entlang: Sehr schön anzusehen. Die meisten kennen wohl die Pyramide vor dem Louvre. Wenn man von der anderen Seite kommt, sieht man sie erst nicht. Man muss erst durch den Innenhof und auf der anderen Seite sieht man dann die Glaspyramide. Im Louvre befinden sich Kunstwerke wie die Mona Lisa oder die Venus von Milo. Wer Zeit hat, sollte sich das Museum nicht entgehen lassen. Freitags hat der Louvre sogar bis 22.00 Uhr auf.

Das Abendessen

Wie kann man in Paris sein und nicht mindestens ein französisches Restaurant aufsuchen? Und aus dem Grunde gab es am letzten Abend ein französisches Dinner. Die Auswahl war nicht leicht, denn Paris ist voller internationaler Restaurants und Franzosen sind gar nicht so leicht zu finden. In der Nähe vom Hotel (vier Minuten zu Fuß) liegt das Carton Rouge (6, rue de Maubeuge, 75009 Paris). Die Küche ist französisch mit internationalem Flair. Die Preise sind nicht gerade günstig, aber das ist in Paris recht normal. Die Speisekarte ist nicht riesig, die Gerichte dafür aber wirklich sehr lecker.

Samstag: Abreisetag

Natürlich kann man in zwei Tagen nicht alles in Paris sehen. Doch Paris muss genossen werden. Nehmt euch die Zeit in den gemütlichen Cafés, einen typischen Café au Lait zu trinken oder die Geschäfte der Champs-Élysées zu bestaunen. Denn: Paris ist einfach immer einen Besuch wert. Flüge gibt es sogar schon für 50 Euro mit Eurowings. Also lieber einfach noch ein zweites Mal hinfliegen. Es lohnt sich.

Ein Beitrag von Claudia Scheffler-Perrone

#ShopTheLook

Quelle: @lizzyperridon

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