South Africa Travel Tipps

Travel Guide Südafrika: Das müsst ihr in Kapstadt gesehen haben!

Kapstadt ist das bekannteste Lifestyle-Ziel in Südafrika. Vor vielen Jahren war Kapstadt besonders bei Surfern beliebt, mittlerweile jedoch bei allen anderen auch. In Kapstadt kann man entweder ganz entspannt am Strand liegen, köstliche Weine probieren oder aber auch jeden Abend durchfeiern. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Kapstadt ist vor allem bekannt für seinen sehr großen und dominanten Tafelberg. Vielleicht hat der eine oder andere auch schon die Insel Robben Island gehört. Dort wurde Nelson Mandela all die Jahre inhaftiert. Mittlerweile ist es heute ein Museum und man kann es mit dem Schiff anfahren. Kapstadt hat übrigens ca. 433.688 Einwohner (Stand 2011).

Mit der South African Airlines erreicht man Johannesburg per Direkt-Flug von Frankfurt am Main. Die Flugzeit beträgt ca. zehn Stunden. Vor dort kann man einen Flieger nach Kapstadt nehmen und fliegt nochmals ca. zwei Stunden. In Frankfurt könnte ihr in der Lounge von South African Airlines entspannen.

Surferstrand

Seit vielen Jahren ist Kapstadt vor allem bei Surfern sehr beliebt – ein richtiges Surferparadies. Jeffrey’s Bay, Supertubes und Cape St. Francis sind die bekanntesten Spots. Auch Port Elisabeth hat einige, nette Surfspots zu bieten, doch die meisten liegen an der Garden Route. Victoria Bay, Plettenberg Bay, Voelklip, Cape Infanta, Wilderness und Muizenberg. Muizenberg feierte gerade seine 100-jähriges Strandjubiläum. Es ist vor allem durch seine farbenfrohen Hütten am Strand bekannt geworden. Muizenberg eignet sich außerdem gut für Anfänger, da die Wellen sehr lang sind und in großen Abständen kommen.

Wer jedoch nicht surfen möchte, wird an diesen Stränden auf stärkeren Wind stoßen. Für
klassische Sonnenanbeter vielleicht nicht das Richtige.

Sonnenanbeter und Beachclubs

Natürlich hat Kapstadt auch chillige Beachclubs, in denen man entspannt seinen Cocktail schlürfen und Musik hören kann – und vor allem coole Strände.

Camps Bay ist einer der bekanntesten und schicksten Strände in Kapstadt. Bekannt wurde dieser Strand auch durch die hier gedrehten Sendungen von „Der Bachelor“: von Palmen gesäumte Straßen, luxuriöse Häuser der Schönen und Reichen und wunderschöner, weißer Sandstrand. Wer Glück hat, trifft hier auch Leonardo di Caprio oder Justin Bieber. So einige Stars kommen hier vorbei und verweilen in einer der vielen Clubs, Restaurants oder entspannen direkt am Strand.

Shimmy Beach Club ist der bekannteste und direkt am Strand gelegene Beachclub. Ein großer, privater Pool, exquisites Essen und gute Musik erwarten die Besucher des Clubs. Hier finden auch das ganze Jahr unterschiedliche Events statt. Einfach mal auf der Website nachschauen.

Ein weiterer schöner und luxuriöser Stadtteil ist Llandudno. Er liegt etwas südlicher (Richtung Hout Bay) und hat einen Strand, der ebenfalls traumhaft schön, allerdings nicht ganz so überfüllt ist wie Camps Bay. Hier gibt es zwar keine Supermärkte und Restaurants, aber man kann sich voll und ganz dem Strand und der Sonne Südafrikas widmen.

Essen und Trinken

Wer in Kapstadt unterwegs ist, wird schnell feststellen, dass Essen und Trinken nicht teuer ist. Es macht wahnsinnig viel Spaß in den Restaurants zu essen. Die Qualität ist meist herausragend und der Preis (verglichen mit unseren) im Vergleich dazu sehr gering. Selbstverständlich gibt es hier auch vegetarische und vegane Gerichte. Aber wer weder das eine noch das andere präferiert, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Die Steaks sind unglaublich lecker. Bei uns würde man wahrscheinlich Bioqualität und extra massiert dazu sagen. Hier die Regel: Auch der Fisch, gerade in Städten am Meer, ist lecker und frisch.

Mein Tipp: Surf and Turf. So hat man direkt beides auf einem Teller und kann sich dem Genuss hingeben.

Südafrika ist für die sehr schmackhaften Weine bekannt. Es gibt unzählige, wundervolle Weinanbaugebiete und Möglichkeiten, die Weine vor Ort zu probieren. Wer Wein mag, sollte auf keinen Fall auf ein Weintasting verzichten. Das Erlebnis allein ist es schon wert. Die Location und die Weine sind einmalig. Eins der bekanntesten Weingebiete ist Stellenbosch. Dort finden sich viele Anbieter wie Sagenburg (bekannt für den preisgekröntem Shiraz und Cabernet Sauvignon).

Pinguine

Über 2.500 afrikanische Pinguine (auch „Jackass Pinguine“ genannt) leben am Boulders Beach, in der Nähe von Simons Town. Angefangen hat es mit einem kleinen Pinguin-Pärchen, das sich zwischen den Büschen versteckt hat. Mittlerweile durch Vermehrung und Neuankömmlingen hat sich eine stattliche Anzahl an Pinguinen an dem Strand breit gemacht. Ein langer Holzsteg führt durch die Büsche und direkt zum Strand des Boulders Beach. Einfach ein bisschen Zeit mitbringen und die kleinen, süßen Tiere beobachten und genießen. Die afrikanischen Pinguine wiegen zwischen 2 kg und 4 kg und gehören zu den bedrohten Tierarten. Von Kapstadt zum Boulders Beach braucht man ca. 37 Minuten.

Tafelberg

Der 1085 m hohe Berg gilt als Wahrzeichen Südafrikas. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Berg zu besteigen und das atemberaubende Panorama zu genießen. Eine etwas anspruchsvollere Tour führt über einen der vielen Wanderwege nach oben. Man braucht ca. zwei Stunden. Das ist aber abhängig von den Pausen und den Weg, den man einschlägt. Der einfache Weg ist die Seilbahn. Macht schon ein bisschen Angst, aber die Aussicht lohnt sich. Die Seilbahn dreht sich während der Fahrt nach oben und dauert nur ein paar Minuten. Der Tafelberg (Table Mountain) zählt zum Weltkulturerbe.

Safaris

Wer in Südafrika Urlaub macht, sollte auf eine Safari nicht verzichten. Direkt bei Kapstadt gibt es jedoch keine echten Safaris. Wer trotzdem gerne eine machen möchte, muss mindestens zwei bis drei Stunden fahren. Bei den meisten Anbietern hat man auch die Möglichkeit, in Lodges zu übernachten. Dann kann man gleich mehrere Tage die Atmosphäre genießen. Wie läuft in der Regel so eine Safari ab? Man sollte schon mindestens drei Stunden einrechnen. Man steigt in einen Jeep und fährt los. Der Fahrer ist meistens sehr lustig und kann sehr spannende Geschichten erzählen zu Land und Tieren. Die Parks sind unglaublich groß und nicht immer sieht man auf Anhieb die gewünschten Tiere. Der Fahrer ist aber auch so eine Art Fährtenleser. Er sieht, ob z.B. ein Löwe oder ein Elefant in der Nähe ist. Die Wege an den Bergen sind schon recht eng und teilweise ziemlich steil. Aber keine Sorge, die Fahrer fahren diese Strecke mehrfach täglich.

Shopping

In Kapstadt gibt es diverse Shopping Center, in denen man die typischen Geschäfte finden kann. Aber in jeder Mall gibt es auch individuelle kleine Boutiquen, die wir hier in Deutschland nicht haben. Eine Mall, die nicht nur von innen, sondern auch von außen überzeugt, ist die V&A Waterfront. Diese Mall befindet sich an einer zauberhaften Marina. Außerhalb findet man lokale Märkte, kleine individuelle Boutiquen, Souvenirläden und Restaurants. Lokale Künstler stellen dort aus und Sänger und Tänzer findet man ebenfalls. Es gibt zwei Märkte vor der Mall: einen Foodmarkt und jeden Samstag den Oranjezicht City Farm (OZCF) Markt. Dort gibt es lokale Spezialitäten, frisches Obst und Gemüse, Soßen und vieles mehr.

Wer möchte, kann eine Runde auf dem Riesenrad drehen und den perfekten Überblick über die Location genießen. Jeden Monat gibt es wechselnde Events vor der Mall. Einfach auf die Website gehen und schauen, was gerade ansteht. Die V&A Waterfront Mall ist die beliebteste in ganz Südafrika. Über 450 Geschäfte lokaler und internationaler Brands findet man vor Ort. Parkplätze gibt es genug unter der Mall und darüber.

Übernachten

In Kapstadt sind Gästehäuser (Bed and Breakfast) besonders beliebt, weitaus mehr als klassische Hotels. Ein schönes und luxuriöses Gästehaus ist z.B. das Soul on Llandudno von Intosol. Man könnte es Boutique Hotel mit sechs Zimmern nennen. Dabei ist jedes anders und einzigartig. Die Aussicht ist atemberaubend, denn alle Zimmer zeigen auf den Strand und die Kulisse des Nobelortes Llandudno. Wer möchte, kann in nur zwei Minuten (Auto) oder in zehn Minuten zu Fuß zum weißen Sandstrand gelangen und den Sonnenuntergang dort genießen. Frühstück ist stets inbegriffen und den ganzen Tag stehen frischer Kaffee, Tee, Kekse und andere Kleinigkeiten zur Verfügung. Fast wie Zuhause. Die Raten starten bei 100 € pro Nacht / Zimmer (Junior Suite) – inklusive Frühstück, Wifi, Netflix und diverser anderer Annehmlichkeiten. Die SOUL Private Collection umfasst derzeit insgesamt fünf Properties: zwei Häuser in Kapstadt und drei Häuser entlang der Garden Route. Alle Häuser sind modern eingerichtet, punkten durch die guten Lage und die exklusiven Einrichtungen. Intosol ist ein individueller Reiseanbieter im Luxus-Segment.

Nice 2 know

Wer nach Kapstadt reist, wird keinen Jetlag haben: keine Zeitverschiebung. Man benötigt außerdem keine speziellen Impfungen. Die gleichen, die man auch in Deutschland braucht. Am einfachsten mietet man sich ein eigenes Auto. Es ist eher mühselig, sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzukämpfen.

Kapstadt und Sicherheit

Wer in Kapstadt Urlaub macht, sollte versuchen, abends nicht durch unbekannte Stadtteile zu irren. Die typischen Touristenspots sind relativ sicher, aber alles was eher abseits liegt, sollte mit Vorsicht genossen werden. Wenn man an den Bergen von Kapstadt entlangfährt, muss man besonders vorsichtig sein, wenn man auf Paviane (Baboons) trifft. Diese treten meist in Gruppen auf. Auf keinen Fall füttern! Diese Tiere sind wild und können gefährlich sein.

In Kapstadt fühlt man sich nicht eingeengt oder ängstlich. Man kann dort entspannt in Bars und Restaurants seinen Abend verbringen, ohne Angst zu haben, überfallen zu werden. Aber, man sollte mit Bedacht die Gegenden aussuchen und möglichst keine Wertsachen offensichtlich im Auto liegen lassen.

Beste Reisezeit? Die meisten bevorzugen natürlich den südafrikanischen Sommer. Das ist unser Winter. Zu dieser Zeit ist Hauptsaison und die Preise sind recht hoch. Die Warteschlangen vor Museen, dem Tafelberg usw. können dann locker über zwei Stunden betragen. Während unseres Sommers sinken die Preise in Südafrika. Die Temperaturen liegen im Winter in Südafrika meistens zwischen 18 und 25 Grad. Gerade für Familien lohen sich unsere Sommerferien aufgrund der günstigen Angebote.

Autorin: Claudia Scheffler-Perrone

Titelbild: ©iStock

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